Sachbücher + Ratgeber

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...dabei gewesen...

Gunter Weißgerber:
"...dabei gewesen..." - Von der friedlichen Revolution in den Deutschen Bundestag. Erinnerungen an bewegte Zeiten -
(ISBN 978-3-941394-48-3)
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mit DVD: G.Weißgerber am 11. Dez. 1989 in Leipzig und am 04. Dez. 2014 in Erfurt

Der Autor beschreibt sein Wirken während der Friedlichen Revolution 1989/90 anhand seiner historischen Reden auf den Kundgebungen vor den jeweiligen Montagsdemonstrationen in Leipzig. Seine damaligen Ziele waren Freiheit, freie Wahlen und Demokratie, soziale Marktwirtschaft und die langfristige Absicherung dieser Errungenschaften unter dem Dach der Bundesrepublik Deutschland, die als Mitglied der Europäischen Union und der NATO größtmöglichen Schutz vor Rückabwicklung der Friedlichen Revolution bot.
Aus heutiger Sicht lässt sich sagen, ohne die Deutsche Einheit wäre es nicht zum Abzug der Westgruppe der Sowjetischen/Russischen Streitkräfte gekommen. Salopp ausgedrückt: Putins Soldaten würden heute in sämtlichen Kreis- und Bezirksstädten der noch immer dahin siechenden DDR auf uns aufpassen.
Der Diskussionsprozess um den Weg zur Deutschen Einheit war mit Stolpersteinen gepflastert. Der Stolper-Aufruf "Für unser Land" rief auch den Autor auf den Plan, nachzulesen in seiner Rede vom 27. November 1989. Lafontaines Einheits-Unbehagen kam auf den weiteren Metern daher und wurde durch den Autor mit dem Versuch der Revitalisierung Helmut Schmidts beantwortet (Briefwechsel Weißgerber-Schmidt und Besuch in Hamburg 1990). Mit Schmidts Absage blieb nur noch übrig, die erfolglos erscheinende Variante Spitzenkandidat Lafontaine anzuerkennen. Dies wiederum führte zu einer Einladung an Lafontaine zum Zwecke der "Bodentuchfühlung" in einer schwierigen Region (Espenhain) - nachzulesen ebenfalls in diesem Buch.
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5 Jahre SPD in Ostdeutschland

Gunter Weißgerber:
"Heft 01: Fünf Jahre SPD in Ostdeutschland" -
(ISBN 978-3-00-052833-0)

Im Oktober 1989 erschien die Sozialdemokratische Partei der DDR (SDP) auf der politischen Bühne und stellte allein mit ihrer bloßen Existenz innerhalb der gesamten DDR-Opposition die deutlichste Machtfrage an das System. War doch wichtigster Baustein der Gründungsmär der SED und damit der DDR überhaupt die Behauptung der "freiwilligen Einheit von Sozialdemokraten und Kommunisten zum Wohle der neu zu errichtenden sozialistisch-kommunistischen Gesellschaft".
Die SDP nun zerstörte jenen Einheitsmythos von Kommunisten und Sozialdemokraten und sprengte damit die Fundamente der SED und ihrer Diktatur. Plötzlich waren damit auch die zivilisatorischen Unterschiede zwischen Kommunisten und Sozialdemokraten auf die öffentliche Tagesordnung zurückgekehrt. Während die Kommunisten Freiheit, Demokratie, freie Wahlen, Parlamentarismus und Gewaltenteilung ablehnten und ihr auf systemimmanentem Unrecht basierendes Gesellschaftsmodell mittels Mauer, Stacheldraht, Schießbefehl, einer geheimen politischen Polizei (Stasi) brutal durchsetzten, besaßen und besitzen Sozialdemokraten kein fertiges Gesellschaftsmodell. Sie streben bessere Lebensverhältnisse in eben dem genannten Rahmen von Freiheit, Demokratie, freien Wahlen, Parlamentarismus und Gewaltenteilung im Einklang mit den universellen Menschenrechten an.

abgetrennterealität

ABGETRENNTE Realität

Frank Hildebrandt:
"Zwischen Entfremdung und Selbstbestimmung - die ABGETRENNTE Realität" -
(ISBN 978-3-941394-45-2)

Die Abhandlung über die ABGETRENNTE Realität gibt Erlebnisse und Erkenntnisse des Autors wieder. Er will sich darüber klar sein, wer er ist und will verstehen, warum Andere so sind, wie sie sind. Dieses Büchlein ist Menschen zu empfehlen, die über sich selbst mehr erfahren wollen und die sich über den Sinn des eigenen Lebens Gedanken machen. Der Autor möchte mit dem Leser in einen DIALOG treten und ein Zeichen setzen für die Debatte zwischenmenschlicher und kultureller Anliegen und Werte.

Frank Hildebrandt, Jg. 1949, ist in Leipzig aufgewachsen. Schon in frühen Lebensjahren interessierte ihn, wie Menschen miteinander leben. Er wuchs in einem – wie man sagt – problematischen Elternhaus auf und wollte bald persönliche Veränderung. Neugierde, Wissensdrang und Lernbereitschaft waren der Schlüssel zu vielen offen ausgetragenen Gesprächen. Sorgfältige analytische Aufzeichnungen begleiten seine Suche nach dem ›wahren Selbst‹ – wie er es gern formuliert. Damit meint er für sich und Andere eine ›höhere Ebene‹ erreichen zu können, auf der jeder ohne Zwang und Selbstbetrug aufrichtig leben kann.

reinkarnation

Bacharow: Reinkarnation

Rumen Bacharow:
"Die Reinkarnation als logische Notwendigkeit"
(ISBN 978-3-9809165-4-7)

Im Unterschied zur großen Zahl an Büchern zum Thema Reinkarnation wird hier erstmalig der Versuch unternommen, auf der Grundlage materialistischer Philosophie, physikalischer Gesetzmäßigkeiten sowie konsequenter Logik die entscheidenden Zusammenhänge aufzudecken, die zwangsläufig zur Reinkarnation führen müssen.

So kann die bis heute in der Wissenschaft überwiegend umstrittene These einer Reinkarnation der Individuen folgerichtig abgeleitet werden, anstatt wie sonst üblich auf Basis von Esoterik oder Religion und anhand zweifelhafter "Nahtoderfahrungen" den bloßen Glauben an die Richtigkeit der These zu "belegen".

Dem Autor ist durchaus bewusst, dass er sich mit diesem Buch zwischen alle Stühle setzt: Die einen werden in vorliegender Theorie Esoterik vermissen, den anderen reicht schon allein die Verwendung des Begriffs "Reinkarnation", um die ganze Sache als unwissenschaftlich abzutun.

Aber gerade in diesem Widerspruch liegt der besondere Reiz, die Provokation durch einen mal ganz anderen Blickwinkel - eine echte Chance für die Gewinnung neuer Erkenntnisse.

==> Über den Autor

==> Exposé des Buches

biedermann

Biedermann: Erziehung zur Arbeit

Karl Biedermann:
"Erziehung zur Arbeit"  (Reihe: Texte zur sozialen Pädagogik. 2;

Neu herausgegeben von Michael Franzke und Katharina Franzke)
(ISBN 978-3-941394-21-6)

Karl Biedermann hatte mit seiner Schrift „Die Erziehung zur Arbeit, eine Forderung des Lebens an die Schule“ 1852 einen herausragenden Beitrag zur Reform der Volksschule geleistet.
Sie stellt, den Intentionen Pestalozzis und Fröbels folgend, ein überzeugendes Plädoyer für die Einführung der Arbeitsschule dar. Die Erziehung zur Arbeit durch Arbeit weist er darin als pädagogische Aufgabe ersten Ranges aus, durch die die Einseitigkeiten der alten Lernschule überwunden werden können. Sie trage außerdem dazu bei, dass sich die Schule hin zum Leben öffne.
Biedermann war Wegbereiter der Leipziger Schülerwerkstätten, der reformpädagogischen Knabenhandarbeitsbewegung sowie, aus heutiger Sicht, der arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit.

Der 200. Geburtstag Karl Biedermanns 2012 ist ein willkommener Anlass, sich seine pädagogischen Anschauungen in Erinnerung zu rufen, die zweifelsohne eine Verbindung zwischen Fichtes „Reden an die deutsche Nation“ und Kerschensteiners „Begriff der Arbeitsschule“ darstellt.

schuelerwerkstatt

Götze: Schülerwerkstatt

Woldemar Götze:
"Die Schülerwerkstatt zu Leipzig.
Texte zur Geschichte der Arbeitsschulbewegung"

(Reihe: Texte zur sozialen Pädagogik. 1;
Herausgegeben von Michael Franzke und Uwe Rempe)
(ISBN 978-3-9809165-5-4)

Die Texte Woldemar Götzes führen uns zu den nahezu vergessenen Anfängen der deutschen Arbeitsschulbewegung. Sie begann mit den Bestrebungen, die Knaben-Handarbeit kultursoziologisch so zu begründen und methodisch soweit zu durchdringen, dass sie als Unterrichtsfach in die Schulausbildung Eingang finden könne.
Die vor 125 Jahren ins Leben gerufene Schülerwerkstatt zu Leipzig, als deren „Vater“ Götze gilt, hat in diesem Sinne eine wahre Pioniertat vollbracht. Der Enthusiasmus und der Gedankenreichtum der hier erstmals wieder veröffentlichten Texte vom Ende des 19. Jahrhunderts haben sie bis heute lebendig gehalten. Ihre Aktualität wird dem Leser kaum verborgen bleiben.

fundbuero

Fundbuero

"Das Fundbuero" - Die Leipziger Zentrale, Jahr 1:
Herausgeber: Das Fundbuero e.V., Leipzig
Autoren: Monica Sheets, Daniel Weißbrodt, Peggy Freund, Frank Motz
Das Fundbuero ist ein fortlaufendes Projekt, das sich mit den Themen Wende, DDR, Geschichte und Identität auseinandersetzt. Ein wesentliches Ziel des Projekts ist es, ein lebendiges Archiv zusammenzustellen, das die Erfahrungen der Menschen während und nach der DDR sammelt. Dabei geht es nicht darum, eine große Erzählung oder Übereinstimmung mit den historischen Fakten zu finden, sondern darum, einen Raum zu schaffen, in dem die bestehenden widersprüchlichen Gefühle überhaupt als solche kommuniziert werden können.
Diese Publikation soll einen Überblick über das erste Jahr der Leipziger Zentrale des Fundbueros bieten und dabei die Aktivitäten aus mehreren Perspektiven betrachten. Neben ‚objektiven' Informationen über die Entwicklung des Projekts beinhaltet sie Essays von Menschen, die in unterschiedlichsten Verbindungen zu dem Projekt stehen. Diese Herangehensweise spiegelt die Struktur des Fundbueros selbst wider: diverse Perspektiven fügen sich wie Puzzlestücke aneinander, und langsam entsteht auf diese Weise ein immer komplexer werdendes Bild.
Fotos illustrieren den Text, und ein Anhang, in dem die bisher stattgefundenen Veranstaltungen dokumentiert werden, bietet einen Einblick in die Arbeit des Fundbueros im letzten Jahr.