Prosa

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Einladung nach Zürich

Hildegard Hofmann:
"Einladung nach Zürich - Meine Enkelin Thea und ich" -
(ISBN 978-3-941394-46-9)

Hildegard Hofmann: geboren 1935 in Finsterwalde, verwitwet, 1 Sohn, 2 Enkelinnen, 1 Urenkel.
Studium an der Humboldt-Universität Berlin, 13 Jahre Lehrerin in Eilenburg und Grimma, Übersetzerin bei Intertext in Leipzig.
Tätigkeit in der Information / Dokumentation. Mit 46 Jahren erneutes Studium an der Humboldt-Universität Berlin (Informations- und Dokumentationswissenschaften). 1990/91 Abwicklung der Arbeitsstelle, Vorruhestand / Aktion 55.

„Durch den Schreibaufruf: ‚Was ich dir noch sagen wollte - was ich dich noch fragen wollte‘ fand ich vor sieben Jahren zu der Gruppe schreibender SeniorInnen Leipzig. Ich begann, Erlebtes aufzuschreiben und habe davon einiges in Anthologien veröffentlichen können.
Eine besondere Rolle spielt in meinem Leben die Familie. Vor allem nach dem Tod meines Mannes gaben mir mein Sohn, meine Schwiegertochter und meine beiden Enkelinnen Halt und Hilfe. Inzwischen habe ich zu meiner goßen Freude auch schon einen Urenkel.“

jahrgang1936_nachtrag

Jahrgang 1936 - Nachtrag

Elfriede Kühle:
"Eine vom Jahrgang 1936 - Nachtrag" -
(ISBN 978-3-941394-47-6)

Vor kurzem ist das Buch von Elfriede Kühle erschienen: "Eine vom Jahrgang 1936". Dort hieß es im Klappentext:
Ein Buch, das eine Liebeserklärung ist an ihre Familie, an die Nachbarn, an Freunde nah und fern, an Menschen, die ihr nah sind über das Leben hinaus.
Eine Liebeserklärung aber auch an eine Landschaft, an ihr Dorf und an Orte, deren Bilder sie bewahrt und mit sich genommen hat über Zeiten und Räume hinweg.

Und weil in diesem Buch nicht alles erfasst werden konnte, was wert gewesen wäre, für die Nachwelt aufgeschrieben zu werden, gibt es nun als Ergänzung zum ersten Buch noch einen "Nachtrag":
Erinnerungen an ihren Vater, an Onkel Hugo, an ihren Nachbarn Richard M., an Lotte S. sowie an ihre Freundin Rosmarie, und am Ende einige historiche Aufnahmen aus ihrem Fotoalbum.

lovestory

Lovestory ohne Happy End

Ursula Oehme:
"Lovestory ohne Happy End.
Richard Wagner und Mathilde Wesendonck"
- ein Lesedrama -
(ISBN 978-3-941394-44-5)

Er nannte sie sein liebes Kind, sie ihn den Meister. Was er am Vormittag komponierte, pflegte er am späten Nachmittag auf ihrem Flügel vorzutragen und zu prüfen. "Mit Dir kann ich alles, ohne Dich nichts!", beteuerte Richard Wagner gegenüber Mathilde Wesendonck selbst dann noch, als sie bereits getrennt waren. 

Zwei Frauen - Mathilde und ihre Freundin Eliza - kramen in Briefen und Tagebüchern und beschwören vergangene Zeiten, inspiriert von hinreißender Musik. Längst sind Richard Wagner neue Blumen erblüht. In Cosima fand er eine Gefährtin, die bedingungslos zu ihm hält. Hat er wirklich einmal in Mathilde seine erste und einzige Liebe gesehen, den Höhepunkt seines Lebens?
Er wolle seine Hinterlassenschaft ordnen und mit seiner Vergangenheit abschließen, teilt er ihr mit, und erbittet seine Manuskripte zurück, die er ihr schenkte. Eliza muss ihre niedergeschlagene Freundin aufrichten, ihr ins Gedächtnis zurückrufen, dass sie die angebetete Muse war ...

Das Zweipersonenstück »Lovestory ohne Happy End« nach Texten von Richard Wagner, Mathilde Wesendonck, Eliza Wille und Carl Friedrich Glasenapp entstand 2014/15 und wurde im Rahmen der Richard-Wagner-Festtage Leipzig 2015 von der Autorin, der Schauspielerin Sibylle Kuhne und Prof. Rolf-Dieter Arens am historischen Broadwood-Klavier in der Alten Nikolaischule Leipzig uraufgeführt.

jahrgang1936

Eine vom Jahrgang 1936

Elfriede Kühle:
"Eine vom Jahrgang 1936" - Hrsg.: Gruppe schreibender SeniorInnen Leipzig
(ISBN 978-3-941394-42-1)

Im nächsten Jahr wird Elfriede Kühle 80. Ein Anlass für einen Sonntagsspaziergang in Reppen, für manche frohe und besinnliche Stunde. Doch ihren wichtigsten Geburtstagswunsch, den hat sie sich schon erfüllt:
Ein Buch, das eine Liebeserklärung ist an ihre Familie, an die Nachbarn, an Freunde nah und fern, an Menschen, die ihr nah sind über das Leben hinaus.
Eine Liebeserklärung aber auch an eine Landschaft, an ihr Dorf und an Orte, deren Bilder sie bewahrt und mit sich genommen hat über Zeiten und Räume hinweg.
Die Auswahl der Texte war nicht leicht. Manche dienen vor allem dem gemeinsamen Erinnern. Viele aber erzählen auf eindrucksvolle Weise, wie es gewesen ist, das Leben der „Kleinen aus der Gärtnerei“.
schulfreund

Mein Schulfreund Wolfgang ...

Georg Hädicke:
"Mein Schulfreund Wolfgang, Maria und ich und unser gemeinsamer Freundeskreis" -
(ISBN 978-3-941394-41-4)

Der Autor über sich und das Buch: Geboren wurde ich 1932 in Leipzig. Nach dem Abitur 1950 studierte ich von 1951 bis 1957 Bauwesen, Fachrichtung Architektur.
Nach Diplomabschluss habe ich bis ein Jahr nach der „Wende“ in der Hochbauprojektierung gearbeitet.
1956 heiratete ich meine Jugendliebe. Aus unserer Ehe gingen zwei Mädchen hervor.
Nach dem frühen Tod meiner Ehefrau 1987 heiratete ich im Jahr 2000 meine zweite Frau Heidelore, mit der ich viele Interessen teile, wie Reisen, Theater, gute Musik, Bildende Kunst und Literatur.
Durch den Dachverband Altenkultur haben wir Möglichkeiten gefunden, uns in der Freizeit sinnvoll zu betätigen. Meine Frau hat sich der Patchwork-Gilde angeschlossen, und ich beteilige mich mit „Zeitbildern aus meinem Leben“ und Texten unter dem Motto „Nachdenkliches“ seit 2005 am Dialog „Erfahren - Erzählen - Schreiben“, den die Literaturpädagogin Roswitha Scholz leitet.
Dieses Buch entstand mit Verwendung von eigenen Tagebuch-Eintragungen und Briefauszügen, zum Teil noch aus den 50-er Jahren des vorigen Jahrhunderts, und stellt somit auch ein Zeitdokument dar.
(Leipzig, im März 2015)

ein-nicht-ganz-dichter

Ein nicht ganz Dichter

Leon Alexander Schmidt:
"Ein nicht ganz Dichter ..." -
(ISBN 978-3-941394-36-0)

Leon Alexander Schmidt, Jahrgang 1983, hat bereits mit einigem Erfolg an verschiedenen Lyrikwettbewerben teilgenommen. Sein literarisches Debüt gab er unter anderem in den Anthologien: "Die Regensammlerin - Erzählungen, Gedichte und Essays: Ökologie, Naturlandschaften und Zukunft", 2014; "Aus meiner Feder: Glück", 2014; und "Im Getriebe wird das Sandkorn zur Macht. Anthologie zum Aphorismenwettbewerb 2014", in denen eine Auswahl seiner Werke erschien.
Die Novität "Ein nicht ganz Dichter ..." ist Schmidts erster eigenständiger Lyrikband.

Du fragst mich, wer ich bin.
Und ich antworte dir, dass ich das nicht weiß.
Denn ich bin noch niemand,
Ich entwickel mich - jeden Tag ein kleines bisschen.
Die Dinge, die ich täglich höre, sehe, lese oder rieche,
Verändern mich und mein Denken.
Mein Wesen ist das Spiegelbild meiner Erfahrungen,
Neugier mein Antrieb und
Die Suche nach dem Sinn hinter Allem meine Motivation.
Ich bin stolz darauf, noch niemand zu sein,
Denn so kann noch alles aus mir werden.

Baumkuchenbuch

Beate Döge:
"Auf der Suche nach dem Baumkuchen" -
(ISBN 978-3-941394-37-7)

Ein Buch für alle kleinen und großen Eichhörnchen- und  Baumkuchenfreunde

Lesen Sie die vergnüglichen Erlebnisse der Eichhörnchenkinder in der alten Hanse- und Baumkuchenstadt Salzwedel, im Park an der Marienkirche, am und im Kluhs-Haus, am Hungerturm und am Pfefferteich. Sie erfahren mehr darüber, wie Baumkuchen hergestellt wird, wie er schmeckt und welche Tradition die Baumkuchenbäckerei hat.
Das Buch ist für Erwachsene und für Kinder gleichermaßen interessant, es eignet sich sehr gut zum  Vorlesen und  bietet viel Raum, um gemeinsam eigene Bilder zu malen.

mokka-suess

Mokka süß

Jutta Pillat:
"Mokka süß - war es denn Glück" - Auf und ab in Europa - Reiseerzählungen -
(ISBN 978-3-941394-35-3)

Wie Cocktails muten die zehn Geschichten an: sie sind Mixturen aus Dokumentarischem, Erlebtem, Literarischem, Fiktivem, Beschriebenem, Erzähltem, Ironischem, Dramatischem. Die Autorin entschied sich dafür, über ihre Reisen in der Ich-Perspektivezu schreiben. Damit erreicht sie eine besonderssubjektive Form des Darstellens.

Reisen nach 1989. Gerade eben sind die Schranken gefallen. Nun aber los! Bloß wohin? Zunächst sind es Besuche bei lieben Menschen, die eingeladen haben (Schweiz). Dann, später erst, sind Zeiten auf Mallorca, Fuerteventura, in Kroatien, in Frankreich, der Türkei oder in Österreich wichtig. Als wäre es immer so gewesen, überschreiten wir die Grenzen, lächeln uns an, wenn wir die Pässe stecken lassen und genießen das Neue, Unbekannte, das bisher nicht Erreichbare. Mokka irgendwo in der Weite der Türkei zu schlürfen, ins klassische Theater in Wien zu gehen, royale Beziehungen im Badesand aufzubauen, auf den Wochenmärkten der Welt zu handeln, weithin Nebel nach der Nacht im Kloster zu entdecken, beim Bukinisten an der Seine ein Poster zu erwerben, die im Meereswasser gekochten kanarischen Pellkartoffeln zu speisen oder eine schwarze Madonna mit Hortensien zu schmücken - das ist Genuss, und es ist selbstverständlich geworden.
dasfenster

Das Fenster

Michael Touma:
"Das Fenster" - (ISBN 978-3-941394-33-9)

Die Erzählungen in diesem Buch widmen sich Menschen, die auf der Suche nach ihrer wahren Bestimmung sind. Dabei geht es nicht darum, die Welt zu erklären, sondern in das Leben mit seinen verschiedenen Facetten einzutauchen.

Über den Autor:
Geboren 1956 in Haifa, Israel. 1987 bis 1993 Studium der Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig. 1993 bis 1997 Dozent im Fachbereich Medienkunst an der HGB. Seit 2003 schreibt und veröffentlicht er Lyrik und Prosa. Michael Touma arbeitet in den Bereichen Medienkunst, Malerei und Video. Er lebt in Leipzig und Haifa.
Mehr Informationen: www.toumaart.com

Als Sohn einer Jüdin und eines Palästinensers erfuhr Michael Touma Heimatlosigkeit und Zwiespalt. Seine Geschichten bewegen sich zwischen Erinnerungen, Magie und der Suche nach Identität.

rabenmann

Der Rabenmann

Nabil Khalaf:
"Der Rabenmann" - Illustrationen und Übersetzung: Mona Ragy Enayat - (ISBN 978-3-941394-30-8)

Die Bewohner des Nebelwaldes sind beunruhigt. Ein skrupelloser Tyrann lässt die Bäume des Waldes fällen, verschmutzt die Umwelt und bedroht somit ihren gesamten Lebensraum. Nur wenn alle zusammen halten, von den unscheinbarsten Insekten bis zu den mächtigen Elefanten, haben die Geschöpfe des Nebelwaldes eine Chance, sich gegen den Eindringling zu wehren und ihre Heimat zu retten.
In dieser Geschichte wird nicht nur die Bedeutung der Erhaltung unserer natürlichen Umwelt geschildert, sie zeigt uns auch, dass große Ziele nur erreicht werden können, wenn sich alle gemeinsam dafür einsetzen. Dabei sind die scheinbar unbedeutenden Taten jedes Einzelnen oftmals ebenso wichtig wie das Handeln von Vielen.
leipzigergeschichten

Leipziger Geschichten

Maria Dahms:
"Leipziger Geschichten" - (ISBN 978-3-941394-27-8)
- mit Illustrationen von Ulrich Forchner 

Maria Dahms, Leipzigerin von Geburt und aus Überzeugung, hat Geschichten gesammelt und aufgeschrieben, die den Leser auf eine unterhaltsame Weise durch die Stadt an der Pleiße führen. Der Zeichner und Karikaturist Ulrich Forchner hat ihr dabei über die Schulter geschaut und seine Bilder gefunden, die weit mehr sind als Illustrationen. Ein neuer Stadtführer kann und will das Buch nicht sein, doch wer sich auf diesen Bummel einlässt, der erfährt manch interessantes Detail über historische Orte und berühmte Söhne der Stadt. Ihn erwartet eine spannende Lektüre (wie das von der langjährigen Sonntagsraten-Moderatorin Dahms auch nicht anders zu erwarten war).
kinderrevolution

Kinderrevolution

Nabil Khalaf: "Kinderrevolution" - Eine Geschichte aus Ägypten

(ISBN 978-3-941394-23-0)

 

"Kinderrevolution" schildert die Notwendigkeit, "Nein" zu sagen gegen jegliche Form von Gewalt.


Durch humanistisches Miteinander gelingt es den Akteuren dieser Geschichte, das scheinbar übermächtige Regime zu stürzen, denn kein despotischer Herrscher kann sein Volk auf ewig unterdrücken. Nichts ist stärker in uns verwurzelt als die Sehnsucht nach Freiheit und Gerechtigkeit.

federlesen

Feder Lesen 2012

Gruppe "Frauen schreiben Texte" im Frauenzentrum Paula Panke e.V.:
"Feder Lesen 2012" - (ISBN 978-3-941394-28-5) 

Zum dritten Mal stellt die Gruppe "Frauen schreiben Texte", die sich seit 1991 im  Frauenzentrum "Paula Panke" (Berlin-Pankow) trifft, unter dem Titel "Federlesen" ihre literarischen Proben vor. Beraten von der Schriftstellerin Elisabeth Schulz-Semrau, jahrelang Dozentin am Leipziger Literaturinstitut, entstanden Erzählungen, Betrachtungen und  Romanfragmente, Porträts, Glossen und Gedichte.
Da werden Episoden aus Kriegs-, Flucht- und Wendezeiten aufgezeichnet, aber auch ganz alltägliche Begebenheiten pointiert dargestellt. So vor Konzertbeginn im Labyrinth der Philharmonie die turbulente Jagd nach den richtigen Plätzen; die Freude der Lektorin, die nach fast  50 Jahren unverhofft beim Korrekturlesen auf das geliebte Puschkin-Märchen trifft, dessen Verse sie als Kind auswendig lernte. Skurril ist die wahre Geschichte vom toten Hund im Fernsehkarton; nachdenklich stimmt das im Zug belauschte Gespräch über Traumurlaubsziele: Müritz-Natur kontra Fernost und südliche Strände. Und wir werden angerührt vom bescheidenen Glück der Erinnerungen eines miteinander alt gewordenen Paares.
Groß ist die thematische Bandbreite, individuell der Stil der 16 Autorinnen, Momentaufnahmen aus eigenem Leben und Erleben, hier zu einem kleinen Stück Zeitgeschichte verarbeitet.

Das dünne Buch

Michael Touma:
"Das dünne Buch" - (ISBN 978-3-941394-26-1)

Eines Abends verspürte ich den Wunsch, etwas zu lesen. Ich wollte aber keinen dicken Roman als Lektüre, sondern suchte eher nach einem kleinen Buch mit kurzen Erzählungen, die ich vor dem Einschlafen lesen könnte. So ging ich auf die Suche nach einem schmalen, dünnen Buch ...  (Klappentext des Buches).

Über den Autor:
Geboren 1956 in Haifa, Israel. 1987 bis 1993 Studium der Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig. 1993 bis 1997 Dozent im Fachbereich Medienkunst an der HGB. Seit 2003 schreibt und veröffentlicht er Lyrik und Prosa. Michael Touma arbeitet in den Bereichen Medienkunst, Malerei und Video. Er lebt in Leipzig und Haifa.
Als Sohn einer Jüdin und eines Palästinensers erfuhr Michael Touma Heimatlosigkeit und Zwiespalt. Seine Geschichten bewegen sich zwischen Erinnerungen, Magie und der Suche nach Identität.

schiessbefehl

Der Schießbefehl

Roland Mey: "Der Schießbefehl am 9. Oktober 1989"
(ISBN 978-3-941394-18-6)

Nach 22 Jahren erstmals die vollständigen Beweise.
... mit Dokumenten des Schreckens und vielen Erlebnissen aus der DDR.

Das Titel-Kapitel mit Dokumenten des Schreckens spricht für sich selbst. Wer noch immer die Gefahr der blutigen Niederschlagung der Leipziger Oktoberrevolution von 1989 im Rückblick verkennt und zum Schießbefehl Unklarheiten hat, der kann in diesem Buch Fakten nachlesen und Dokumente sichten.
Das Leipziger Bürgerkomitee, in der Nacht vom 4. zum 5. Dezember 1989 entstanden, wurde nicht nur von Politologen aus vielen Ländern der Welt beobachtet und von prominenten „Hospitanten“ besucht. Über die historisch einmalige Arbeit im Bereich Betriebsräte/Gewerkschaften wird detailliert berichtet.

Wenn wir uns nicht selbst erinnern, ist der Irrtum der Historiker vorprogrammiert, versichert Roland Mey und geht mit gutem Beispiel und „humoristischem Ernst“ voran. Unverblümt und freimütig berichtet er aus seinem Alltag in der DDR, deren Ende der Diplomphysiker, Gelenkbusfahrer und Nachtwächter als aktives Mitglied im Bürgerkomitee Leipzig mit eingeläutet hat. Zuvor erlebte er gute und schlechte Zeiten, Kurioses und Unglaubliches im Arbeiter-und-Bauern-Staat, in dem es ständig hieß: „Keine Leute, keine Leute!“ Vieles war Mangelware, und selbst im Operationssaal musste improvisiert werden, wenn die gebrauchten „Ersatzteile“ nur ungefähr passten. (Dorothea Stolze, Frieling-Verlag Berlin)

Das Amerika-Haus

Waltraud Ehlert: "Das Amerika-Haus"
Eine Geschichte für Enkelin Anna und für alle, die zur Geschichte vom Amerika-Haus ihre eigenen Bilder malen wollen.

Herausgeber: Dachverband Altenkultur e.V.
Format 21,5 x 23,0 cm, Karton, Spiralbindung, 62 Seiten,

Waltraud Ehlert ist 1936 im Nordwesten des Landes Brandenburg, in der Prignitz, geboren und diesem Landstrich tief verwurzelt. Sie war Industriekaufmann, Maschinenbau-Ingenieurin, Finanzsachbearbeiterin und ist jetzt Rentnerin. Vor allem aber ist sie Mutter von vier Kindern und Großmutter vieler Enkel.
Diese schätzen an ihr außer ihrer Kochkunst, ihrer Gastfreundschaft, ihrem Talent, "kleine Weltreisen" rund um die Prignitz zu organisieren, vor allem ihr Erzähltalent.
Als Kinder und Enkel größer, Grimm's Märchen bei ihnen nicht mehr so gefragt waren, bestellten sie bei der Oma eigene Märchen, in denen sie selbst vorkamen.
"Das Amerika-Haus" ist eines dieser Märchen. Es erzählt die Geschichte eines Hauses, das in Amerika entworfen und nach Deutschland exportiert wurde. Als es vor Heimweh nicht mehr ein noch aus wußte, kam es auf eine ganz abenteuerliche Idee...

meinebluemchen

Meine Blümchen

Traute Mengel:
"Meine Blümchen haben Durst" - Erinnerungen einer Kindergärtnerin
(ISBN 978-3-941394-20-9)

Geschrieben habe ich schon immer, Tagebuch, Briefe, Singspiele und Szenen, aber auch Konzepte und Notate. Nun bin ich 72 geworden und versuche mich an einem Buch. Ungewohnt ist das und anstrengender, als ich es mir vorgestellt hatte. Aber es ist mir wichtig und das hat drei Gründe:
Erstens wollte ich aufschreiben, wie eine Kindergärtnerin vom Jahrgang 1939 im Osten gelebt und gearbeitet hat. Mein Berufsleben begann 1956 und endete 1996.
Zweitens hatte ich vor einigen Monaten begonnen, an „meine Kinder“ aus der Leipziger Zeit zu schreiben für ein gemeinsames Erinnern. Die Kinder von damals fanden die Idee von einem Buch toll.
Vor allem aber möchte ich, dass nicht in Vergessenheit gerät, was uns im Kindergartenalltag immer wieder so viel Freude gebracht hat: unsere vielen Kreis- und Bewegungsspiele und unsere gemeinsamen Lieder.
Aus heutiger Sicht denke ich, mein wichtigstes „Handwerkszeug“ als Kindergärtnerin war Begeisterungsfähigkeit und Fantasie. Zusammen mit den Kindern konnte ich das nicht nur ausleben, sondern an sie weitergeben. Diesen Wunsch verbinde ich auch mit meinem Buch.
floetenspieler

Flötenspieler

Heinz Pantzier:
"Ein Flötenspieler aus der Altmark" - Kindheit und Jugend

(ISBN 978-3-941394-12-4)

Orchestermusiker im Ruhestand, geb. 1925 in Schönhausen (Elbe). Ausbildung zum Flötisten.
Von 1943 bis 1945 Reichsarbeits- und Kriegsdienst.
Danach Anstellung im Städtischen Orchester Wilhelmshaven. Ab Sommer 1946 Flötist im Orchester des Theaters der Altmark, Stendal. Im November 1952 Engagement am Städtischen Orchester Rostock.

Erste Versuche, Texte zu gestalten, reichen bis in die Schulzeit zurück. Besonders die in dörflicher Umgebung geprägte Beziehung zur niederdeutschen Sprache fand später ihre Weiterentwicklung und Ausformung in einer betreuten Zirkelarbeit.

Seine Verdienste um die niederdeutsche Sprache wurden mit der Verleihung des "Fritz-Reuter-Literaturpreises" 2009 gewürdigt.

seid-ihr-so

Kalisch: Seid ihr so?

Inge Kalisch:
"Seid ihr so? - Ach wo!
" - mit Zeichnungen von Mandy Pianaja Bischof
(ISBN 978-3-941394-09-4)

"Es war eine Mutter, die hatte zwei Kinder. Die Kinder bekamen wieder Kinder und so wurde sie eine Großmutter und viele Jahre später sogar eine Urgroßmutter. Die Kinder Enkel und Urenkel wohnten in anderen Häusern, Straßen, Dörfern und Städten, manche sogar ganz weit weg.
Da war die Urgroßmutter traurig, aber auch neugierig - sie wollte wissen, wie es all den vielen Kindern ging. So setzte sie sich eines Tages hin und schrieb ihre Fragen auf. Und weil sie eine Dichterin war, wurden es Gedicht-Fragen."

Ur-Oma Inge Kalisch beschreibt in diesem sehr schön gestalteten großformatigen Hardcover-Band in Form humorvoller Gedichte in Versform die verschiedenen Stärken und Schwächen von 24 ihrer Kinder, Enkel und Urenkel. Das Ganze reich illustriert mit farbigen Zeichnungen von Mandy Pianaja Bischof.

Ein origineller Gedicht- und Bildband, für Kinder pädagogisch wertvoll, aber auch für Erwachsene sehr unterhaltsam zu lesen. Ein wenig Struwwelpeter und ein wenig Wilhelm Busch.

einfachueberleben

Leymann: Einfach überleben

Julius Leymann:
"Einfach überleben
"
(ISBN 978-3-941394-07-0)

Julius Leymann, geboren 1929 in Berlin, erlebt als 15-jähriger, in den letzten Kriegstagen noch in den "Volkssturm" einzogen, das Ende des Krieges und die erste Zeit danach. Einfach überleben war die Devise, denn zu gewinnen gab es schon lange nichts mehr:

"Wir sollten Berlin verteidigen, den 'Feind schlagen', das schaffen, was eine gut ausgerüstete und vorbereitete Wehrmacht nicht vermocht hatte. Ich weiß nicht, ob einer von uns daran glaubte. ...
In den ersten Stunden erlebten wir die Wirkung von Panzergeschossen. Eine Granate schlug während des flüchtenden Rennens inmitten einer unserer Gruppen ein, die sich um ihren Unteroffizier ängstlich zusammenscharte.
Wir ließen die ersten Toten zurück. ..."